Der DSP-Receiver KWZ30 ist ein Kurzwellen-Empfänger für den Frequenzbereich 50 KHz - 30 MHz mit hohem Dynamikbereich und digitaler Signalverarbeitung in der Zwischenfrequenz. Alle bisher angebotenen Empfänger mit vergleichbar hohem Dynamikbereich und Interceptwert IP3 ließen das DSP-Prinzip vermissen, das nur wenigen professionellen und damit sehr teuren Geräten vorbehalten war. Das hat sich jetzt geändert.
Der DSP-Receiver KWZ30 ist ein semiprofessionelles Gerät für den engagierten Kurzwellen- und Rundfunkhörer. Seine Leistungen werden auch höchsten Ansprüchen gerecht. Sie werden erreicht durch einen Eingangsteil mit einem IP3 von +30 dBm in Verbindung mit einem extrem rauscharmen Oszillator und einem digitalen ZF-Teil nach dem DSP-Prinzip.
Durch das DSP-Konzept werden für den KWZ30 hervorragend gute Eigenschaften für die Selektion und Demodulation erreicht. Die Filter, die die eigentliche Selektion vornehmen, haben extrem steile Flanken und so gut wie keine Welligkeit im Durchlaßbereich. Dazu sind die Filter phasenlinear, wodurch alle Signalanteile ihre zeitliche Zuordnung zueinander behalten. Das bewirkt bei AM und SSB einen glasklaren unverfälschten Klang und führt bei CW oder Datenfunk zu vollkommen verzerrungsfreien Signalen.
Die Filter selbst sind im DSP eine reine Softwarelösung. Daher ist es auch möglich, sehr viele Filter zu realisieren. Im KWZ30 sind Filter für alle vorkommenden Betriebsarten vorhanden, von 50 Hz Bandbreite für EME oder CW bis hin zu 9 KHz für AM-Empfang auf Mittel- oder Langwelle.
Die Demodulation erfolgt im DSP rein rechnerisch und ist damit von Bauteileigenschaften und Toleranzen vollkommen unabhängig. Die Linearität und Qualität wird nur von der Rechengenauigkeit bestimmt und ist daher bereits vom Prinzip her weit besser, als das in einem analogen Gerät möglich wäre.
Bei der Entwicklung des DSP-Receiver KWZ30 wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Zahl der Bedienungsorgane so gering wie möglich zu halten, ohne dadurch die Vielfalt der Einstellmöglichkeiten einzuschränken. Es ist gelungen, die Bedienungsorgane auf ein Minimum zu beschränken. Verblieben sind: